Mit 23 mit Rugby anfangen …

#Rugby

Gary Edmunds 02 November 2025 2 Min. Lesezeit

Zum ersten Mal eine Sportart auszuprobieren, kann für Kinder, geschweige denn für Erwachsene, eine herausfordernde und beängstigende Vorstellung sein. Wir haben mit einer unserer Gilbert-Mitarbeiterinnen über die Erwartungen im Vergleich zur Realität ihres ersten Rugbyspiels gesprochen.

 

Erwartung

Als Anfängerin mit etwas Neuem zu beginnen, kann eine einschüchternde Vorstellung sein. Nach vier Wochen Training, bei denen ich jede Minute genossen hatte, fragte mich meine Trainerin, ob ich zum ersten Mal ein Spiel bestreiten möchte …

Je näher das Spiel rückte, desto größer wurde meine Nervosität und desto mehr Erwartungen gingen mir durch den Kopf: Was, wenn ich mich verletze? Was, wenn ich zur falschen Zeit am falschen Ort bin? Was, wenn ich einen Fehler mache und die andere Mannschaft punktet? Bin ich fit genug für ein Spiel? Kenne ich wirklich alle Regeln richtig? Die Liste war endlos.

Trotzdem trieb mich ein kleiner Funke Vorfreude an, das Trikot mit der Nummer 11 anzuziehen und auf das Spielfeld zu gehen.

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Realität

In Wirklichkeit lagen meine Erwartungen fast völlig daneben. Die Mannschaft wusste, dass ich noch nie gespielt hatte, und war vom ersten Moment an unglaublich freundlich. Wir kamen anderthalb Stunden vor dem Spiel an, um uns aufzuwärmen und vorzubereiten. Diese Zeit ist ideal, um sich mit den Teamkolleginnen zu unterhalten und zu entspannen, Fragen zu stellen und alle Spielzüge durchzugehen, die dir Sorgen bereiten.

Als es dann ans Spielen ging, war der Adrenalinschub zwar heftig, aber es machte unglaublich viel Spaß – beim „Versuch“, zu tackeln, von anderen zu lernen, wo ich auf dem Spielfeld stehen sollte, und überraschenderweise sogar Versuche zu erzielen! Was Fehler betrifft: Auch viele Spielerinnen, die seit Jahren spielen, machen Fehler – deine sind also schnell vergessen.

Nach dem Spiel saß die ganze Mannschaft zusammen, um zu essen, zu trinken und über das Spiel zu sprechen. Das ist ein großartiger Teil des Teamlebens.

Alles in allem kann ich nur jedem empfehlen, einer Rugby-Mannschaft oder einem anderen neuen Sportteam beizutreten. Ich kann das nächste Spiel kaum erwarten. Und denk daran: Du spielst in einem lokalen Verein, um Spaß zu haben – du bewirbst dich nicht für die englische Nationalmannschaft, jedenfalls noch nicht!

Spielerprofil:

Rugbyspielerin

Alter: 23

Sie hält sich gerne aktiv, geht ins Fitnessstudio und trifft sich gerne mit anderen.

 

Wenn du mehr darüber erfahren möchtest, wie du einem Rugbyverein in deiner Nähe beitreten kannst, findest du unten weitere Informationen:

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